Bodenverbesserung – nicht nur für Solitärpflanzen
Auszug aus: Erden und Substrate – auf gutem Grund – erschienen im Hauseigentümer Schweiz HEV – 10-2025 – Text und Bilder: Silvedes AG – Tobias Franzke
Bodenverbesserung im Garten
Die Einzelbestandteile von Substraten wie auch die fertig gemischte Langzeit-Erde können zur Bodenverbesserung im Garten eingesetzt werden. So wird beispielsweise die Struktur zu schwerer Böden durch die leichten Zuschlagstoffe positiv beeinflusst. Um den organischen Anteil anzuheben, werden häufig Rindenhumus oder Holzprodukte verwendet. Hier ist allerdings auf das C- / N-Verhältnis (Gewichts- bzw. Massenverhältnis von Kohlenstoff (C) und Stickstoff (N) im Boden) zu achten: Frisch abgestorbene Pflanzenteile oder Rindenmulch enthalten viel Kohlenstoff und binden Stickstoff an sich – der wichtigste Nährstoff für das Pflanzenwachstum.
Rindenmulch und Holzschnitzel düngen
Für ein prächtiges Pflanzenwachstum ist ein hochwertiger Wurzelraum von grösster Wichtigkeit. Wenn Gehölze schon völlig entgegen ihrer Natur an andere Standorte gebracht werden, lohnt es sich, ihnen grosszügig die durchlässige Langzeit-Erde mit auf den Weg zu geben, um ihnen einen bestmöglichen Start zu ermöglichen. Die Pflanzen danken die Investition in den Boden für viele Jahre mit gesundem Zuwachs und üppigem Gedeihen.
Standortwechsel erleichtern mit hochwertigem Substrat
Deshalb sollte bei der Ausbringung von frischem Rindenhumus oder Holzhackschnitzeln zusätzlich gedüngt werden – beispielsweise mit natürlich stickstoffreichen Hornspänen. Für die Umsetzung von solchen organischen Düngern ist ein aktives Bodenleben wichtig. In Substraten in der Gefässkultur werden daher meist speziell formulierte Langzeit-Dünger verwendet.




